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Sunday, August 30, 2015

Friday, August 28, 2015

Sossusvlei - ab in die Wüste !




























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Da man während so einer Reise blöderweise kaum dazu kommt, zu den einzelnen Orten auch mal was nachzulesen, hier ein kleiner Abriss zu den Dünen aus Wikipedia - hauptsächlich für mich.

Das Sossusvlei liegt in Namibia und ist eine von Namibsand-Dünen umschlossene beige Salz-Ton-Pfanne („Vlei“) in der Namib-Wüste, die nur in seltenen guten Regenjahren Wasser führt. Dann bildet sich sogar für kurze Zeit ein wenige Zentimeter bis mehrere Meter tiefer See am Ende des Vlei. Sossus bedeutet „blinder Fluss“ in der Sprache der Nama. 
Entstanden ist das Vlei durch Versanden des Tsauchab, der ursprünglich wahrscheinlich bis zum nur gut 50 km entfernten Atlantik floss. Die daneben liegenden und jeweils durch eine Düne vom Wasser abgeschnittenen Deadvlei und Hiddenvlei spiegeln diese Entwicklung noch bis heute wider. Dort stehen abgestorbene Bäume, die aufgrund des trockenen Klimas nur sehr langsam verfallen. In der Nähe des Parkeingangs befindet sich der Sesriem Cañon, der sich über einen Kilometer in den Kies gegraben hat.
Die umgebenden orangefarbenen Dünen zählen mit bis zu über 380 Meter Höhenunterschied gegenüber der Pfanne zu den höchsten der Welt. Die höchste unter ihnen ist Big Daddy, die auch Crazy Dune genannt wird.
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...und da sind wir dann hoch. Unnötig zu erwähnen, dass wir das um 12:30 mittags mit zu wenig Wasser besonders spannend fanden. Ich wäre beinahe wieder den Hitzetod gestorben. Super crazy dune!







Falls ihr bei diesen Fotos denkt, oh je, da hat sie aber ganz billig was im Computerprogramm Paint (gibt es das überhaupt noch?) aus drei verschiedenen Farben gemalt...
Nö, hat sie nicht! Das sah ganz genau so aus!














Nach 2 Stunden Aufstieg geht es in 2 Minuten im Hüpfschritt wieder runter die Düne. Danach Sand überall. 



Deadvlei.









Und der Vollständigkeit halber noch der Sesriem Canyon, den wir auf dem Rückweg kurz besucht haben.




Teresa


Thursday, August 27, 2015

Swakopmund und Walvis Bay




Swakopmund ist eine kleine Stadt, die direkt am Meer liegt und außerdem nach Süden hin an die Wüste grenzt. Es ist schon schön dort, in der Summe würde ich einem Namibia-Reisenden aber empfehlen, die Städte (gilt auch für Windhoek) eher zu vernachlässigen. Die Nationalparks und überhaupt die Landschaften sind im Vergleich einfach so viel spektakulärer. 


In Namibia spricht man aufgrund der Kolonialgeschichte noch sehr viel Deutsch, auch die Strassennamen et cetera sind häufig noch auf Deutsch. 

Hier ein kleiner Auszug aus der unrühmlichen Kolonialgeschichte (www.namibia-facts.de):

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Im 15. Jahrhundert landeten die ersten Europäer an der Küste Namibias. Der Portugiese Diego Cao errichtete an seinem Landepunkt, dem heutigen Cape Cross (Kreuzkap), ein Steinkreuz als Zeichen der Inbesitznahme des neu entdeckten Gebietes durch Portugal. Verschiedene Wanderbewegungen afrikanischer Völker führten zur Ansiedlung der Ovambo im Norden, der Himba im Kaokoveld und der Herero in der Landesmitte. Zwischen Nama und Herero kam es dabei zu erbitterten Stammeskriegen. Im 19. Jahrhundert begannen zahlreiche Missionare ihre Tätigkeit in verschiedenen Gebieten des Landes. Walvis Bay wurde von europäischen Seefahren und insbesondere von den Walfängern als Hafen genutzt und 1878 durch Großbritannien in Besitz genommen.


1883 erwarb der deutsche Kaufmann Adolf von Lüderitz von den Nama das Gebiet "Angra Pequeña" - die spätere Lüderitzbucht und errichte dort seine Handelsstation. Ein Jahr später wird dieses Gebiet durch das Deutsche Reich zum Protektorat erklärt und damit offiziell unter Schutz gestellt. 1890 wird aus dem deutschen Schutzgebiet eine Kronkolonie. Im gleichen Jahr legt der Helgoland-Sansibar-Vertrag zwischen Deutschland und Großbritannien auch die Grenzen von Deutsch-Südwestafrika fest, das um den Caprivi-Zipfel erweitert wird, um Zugang zum Sambesi zu erhalten. 1904 endet ein Aufstand der Herero gegen die deutsche Schutztruppe mit einer Niederlage der Herero in der entscheidenden Schlacht am Waterberg und deren Vertreibung in die Kalahari. Auch die Nama erheben sich erfolglos gegen die deutsche Vorherrschaft.



Im ersten Weltkrieg besetzen südafrikanische Truppen die deutsche Kolonie. Das Gebiet wird fortan dem Völkerbund unterstellt und Südafrika erhält das Mandat zur Verwaltung. Nach dem zweiten Weltkrieg weigert sich Südafrika, die Zuständigkeit der UN (Vereinten Nationen) anzuerkennen und überträgt später die Apartheidspolitik nach Südwestafrika. Internationaler Druck führt zu einem Unabhängigkeitsplan für Namibia, doch die Wahlen von 1978 finden ohne die führende Befreiungsorganisation SWAPO statt und werden daher nicht anerkannt. Die SWAPO führt aus dem nördlichen Nachbarland Angola einen Befreiungskrieg gegen die südafrikanische Besatzung.









1989 finden Wahlen zur verfassungsgebenen Versammlung statt, die die SWAPO als deutlichen Sieger hervorbringen. Am 21.03.1990 erhält Namibia als letztes afrikanisches Land seine Unabhängigkeit und SWAPO-Führer Sam Nujoma wird erster Präsident des Landes. 1994 und (nach einer Verfassungsänderung, die dies ermöglicht) ein weiteres Mal 1999 wird Nujoma durch Wahlen im Präsidentenamt bestätigt. Bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im November 2004 wird der SWAPO-Kandidat H. Pohamba mit mehr als 75 Prozent der Stimmen zum nächsten Präsidenten Namibias gewählt.
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Teresa




Wednesday, August 26, 2015

In the middle of nowhere








Die San sind ein Volk von Ureinwohnern im südlichen Afrika. Wenn man möchte, kann man sich auch heute noch ansehen, wie dieses Volk über Jahrtausende gelebt hat. Auf dem Bild oben sieht man entsprechend alte Felszeichnung, die aus einer Mischung von Beerenfarbstoff und Tierblut gemalt worden sind. Die heutigen San müssen sich allerdings nicht mehr das Essen selbst sammeln und erjagen. Sie erhalten ihre Mahlzeiten in einer Lodge in der Nähe. Und wir nehmen mal stark an, dass sie dann auch normale Kleidung anziehen.




Fire making in the process ...



still working on it...



Teresa