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Saturday, August 15, 2015

Random Escapades #72



Im Boardmagazin lese ich, jeder Frequent Traveller durchläuft drei Stadien des Fliegens:
Excitement - Boredom - Delight.

Also nach über 20 Flügen in unter 20 Wochen, kann ich sagen, ich bin in Stadium 2. Für mich ist es wie in den Bus steigen, nur teurer und mehr Klim-Bim-drumherum-Security-Generve.

Ein Langstreckenflug von New York nach Johannesburg dauert über 15 Stunden. Ätzend.
Mein Schlüssel zum Erfolg lautet: drugs & alcohol. Die erste kleine Pulle Weißwein gibt es zum Mittagessen um 12, zur neuen Nacht die Schlaftablette und gleich nach dem ersten Zwischen-Aufwachen die zweite Pulle Weißwein. Der ist übrigens überraschend gut, kommt ja auch aus Südafrika. Dann, ganz wichtig, die gesamte Sitzreihe von dem Konzept und zum Mitmachen überzeugen. Die ersten 10 Stunden mit Essen und Tiefschlaf vergehen wie im Fluge.

Pinkelpause. Immer noch bester Laune mit leicht schiefem Lächeln und Schlafbrille auf der Stirn in Socken zur Toilette schwanken. Dort vor der Tür warten und mit der Stewardess über die verschiedenen, erhältlichen Alkoholsorten reden. Aha, es gibt also auch diverse Hochprozentige. Nach circa 10 Minuten finden, dass das ganz schön lange dauert und man nach so nem offensichtlich ausführlichen Geschäft eh nicht auf das selbe Klo will. Also über den Stewardessen-Essensgang auf die andere Seite zur anderen Toilette wechseln. Dabei torkeln, über die Mülltüte stolpern und mit der Fresse in einem Tablett mit vorbereitetem Orangensaft und Wasser landen. 
Jetzt bin ich wieder nüchtern. Und im Stadium 3 angekommen: delight. Oder ist das wieder zurück auf excitement?

Teresa

Bye Bye New York





If I can make it there

I'll make it anywhere

It's up to you
New York, New York


Dadadadada... Dadadadada...

Teresa

Friday, August 14, 2015

Times Square








Also zu den vielen Dingen, die ich nicht gut kann, zählt eindeutig vor der Kamera Posieren. Glücklicherweise gehöre ich nicht zur Selfie-Generation, das wäre sonst echt ein Problem.











Teresa




Greenwich Village, SoHo, Tribeca




Kommt Euch die Treppe bekannt vor? Mehr durch Zufall bin ich hier gelandet, am Hauseingang, in dem Carrie aus Sex and the City im Film wohnt. Man wundert sich eben, wenn lauter gestylte Chinesinnen ganz aufgeregt vor einem Hauseingang Fotos machen. 



Um die Ecke ist auch ein Café, in dem wohl auch gedreht wurde. Karottenkuchen für 7 Dollar, sehr lecker aber ungefähr der Tageskalorienbedarf einer Kleinfamilie. Die Darstellerinnen können demnach hier nicht oft gegessen haben.


Ok, am Style muss ich noch arbeiten... Lustig, da fällt mir ein, was eine deutsche Frau, die neben mir an der Ampel stand, zu ihrem Mann gesagt hat: Siehst du, die tragen hier auch Birkenstocks! 
Oh yeah, we love them!


Greenwich ist wirklich ein sehr malerisches Stadtviertel mit vielen Bäumen und daher auch ziemlich schattig und dunkel. Sehr Englisch und erinnert mich auch sehr an Boston.







SoHo steht übrigens für South of Houston. Warum weiß ich auch. Aber vielleicht braucht ihr die Info mal für ein Kreuzworträtsel oder bei 'Wer wird Millionär.'


SoHo und Tribeca gehen in einander über und sind schöne Viertel mit vielen Cafés, Restaurants und viel Flair.



Teresa


Central Park






Diese sogenannte Künstlerin hat ein Schild an ihrem gemalten Seerosen-Bild, dass es verboten ist, davon Fotos zu machen. Lächerlich. Ich wünschte 'Künstler' wäre eine geschützte Berufsbezeichnung.






Von wegen Schwarz macht schlank. Das sind mal gut und gerne 5 Kilo, die ich in den letzten Wochen zugelegt habe. Meine Wanderhose ist auch schon an ner ganz unschönen Stelle aufgeplatzt. Ich schreibe übrigens gerade während ich eine Tüte der neuen m&ms mit Brezenfüllung nasche. Also baldige Besserung ist nicht in Sicht.


Es gibt einfach immer wieder Anblicke, bei denen man nur staunen kann:








Teresa


Thursday, August 13, 2015

Chinesen überall






Stadt & Leute





Unverschämtheit. Schmecken tun die natürlich nicht.



In punkto Style macht den New Yorkern keiner was vor. Und die Männer sind genauso uptodate. Trend: ein cooles Wimmerl oder ein langärmliges Hemd quer über den Oberkörper über eine Schulter tragen.
Ab 18 Uhr sieht man dann die 'working professionals in their early 30ies' mit Yogamatte unterm Arm und (ganz wichtig!) Glaswasserflasche in farbigem Trainingsoutfit auf den Straßen. So richtig zur heiteren Gelassenheit scheint das Ganze bei den Damen aber nicht beizutragen. Wenn man sich zum Beispiel im Organic-Bio-allesteuer-Supermarkt an der Kasse aus Versehen vordrängelt, weil man das Regenbogenfarben-System weder bemerkt noch nach dementsprechendem Hinweis versteht, ist Polen offen. Whowho. Ich hab schon Yoga gemacht, als du es noch mit J geschrieben hast, Alte! 
Catch me if you can!










Im Vergleich zu San Francisco finde ich New York City übrigens sehr sauber und ich sehe auch viel weniger Obdachlose auf den Straßen. 





Ich am Broadway.


Das Schöne, wenn man eine Stadt zum dritten Mal besucht, ist unter anderem, dass man nicht mehr die ganzen Touristenattraktionen abhaken muss. Madison Square Garden muss ich auch nicht mehr. Waren wir damals ja schon in der genialen Katzen-Austellung. 



Teresa