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Wednesday, August 19, 2015

Why I love traveling II



Getting to know two Swedish girls in New Zealand and then meeting them in Sydney and Melbourne. Making two new Swedish friends.

Meeting a couple from Germany and sharing one of the best hiking experiences in New Zealand ever and many other moments.

Meeting the same couple from the Netherlands unintentionally in Kawazaki, in a monastery on a mountain and on an island with wild deers. Deciding that this must be destiny and spending the afternoon together hiking and laughing. 

Meeting a group of Japanese tourists in a cable way. One of the woman asks for a picture together with me (guess because I'm tall and blonde) and my home address. Receiving a picture of me and a group of 70 years old Japanese tourists.

Sitting on a stone on the beach in Vancouver, when an obviously drug addicted young guy comes to me. He gives me a dirty sheet of paper, folded. I open it. It's a drawing showing me sitting on a stone.

Renting an airbnb apartment from a woman in Melbourne. Get an invitation to join her on a five days vacation in a 5-stars hotel in Honolulu. For free. Sharing the same insane humour and laughing till it hurts about a toothbrush and Darth Vader.

Wishing to book a cruise to Alaska last minute but everything is sold out. The client of a friend from Vancouver is working for a cruise booking company and gives great advice. Finally book the cruise.

Buying a bike helmet on Craigslist and finding a friend.

Staying with a multitalented real estate booker and getting a piece of self-made jewellery as a present.

Meeting a woman on the plane, meeting her again in Melbourne and becoming friends.

Speaking to a guy in Maui that is an expert on nutrition and thinking about food in a different way. From now on trying hard to stay away from wheat.

Talking honestly with a mother in Portland about parent/child perspective. Feeling like talking to a friend. 

Being on a lonely Panamanian island with a couple from Germany and feeling less lonely especially when things are not exactly going well.

Meeting friends of a friend in Tokyo and getting an close and extremely interesting insight into Japanese tradition and culture.

Meeting a friend of a friend in Tokyo and becoming friends.

Spending a fun day in the unbearable Mexican heat together with a girl from the U.S. who is a brave and free bird and becoming friends.

Getting a book advice from a German tourist in New Zealand. Few weeks later desperately trying to think of the name. Two months later standing in front of a book shelf and one book stands out. Realising that it is the same book I was looking for.

Meeting a girl from Hamburg on a scary Mexican night bus and finding a friend.

...

Thank you 
Beatrix, Bernadette, Benjamin, Hanna, Lisa, Matthew, Jas, Danita, Mark, Naoko, Keiko, Matt, Jerome, Lisa, Shelly, Charlena, Laurence, Maggie, Leopoldo, Maria, Gesa, Rob, Cicely, Terri, Melanie, Jörg, Aaron, Chloe, Hervé...


Thank you to all the people I have met on this journey. Thank you for spending your precious time with me.

Teresa


P.S.: So, Blog-Endspurt Leute... Schaffen wir noch die 10.000 clicks? Legt euch ins Zeug!


Tuesday, August 18, 2015

Goodbye Capetown




Teresa

Kapstadt - wo die Zitronen blühen, hinter Stacheldraht





Kapstadt ist nichts anderes als wunderschön.

Dennoch ist irgendwas hier anders. Es ist ein mulmiges Gefühl, wenn man durch die Straßen geht. Woran liegt das? Ich glaube es ist zum einen natürlich das Image, das Kapstadt und Südafrika hat und das in unseren Köpfen steckt. Kapstadt ist gefährlich. Rassenproblematik. Arm und reich. Schwarz und weiß.

Ich möchte betonen, dass ich hier nur meine persönlichen Eindrücke schildere. Die Eindrücke einer Frau, deren Leben in Europa aus nichts anderem als Zuckerschlecken besteht, die nicht nur ein (zwar kaputtes) iPhone, sondern auch ein iPad und einen iMac besitzt und die zum ersten Mal in Kapstadt und überhaupt zum ersten Mal in Afrika ist.
Ich komme mit weißer Haut, blondem Haar und einer unsäglichen historischen Schuld meiner weißen Rasse in eine Stadt, in der naturgemäß sehr viele schwarze Menschen leben.

Nehmen wir zum Beispiel New York. Die dicken schwarzen Mamas tun einem nix und die dank amerikanischer Fastfood Kultur ebenso dicken schwarzen Typen in den Aussenvierteln sind zwar sicher alles andere als ungefährlich, aber sie wirken doch oft wie eine Karikatur ihrer selbst mit ihren Goldketten und ihrem proletigen Gerede. Die Schwarzen in Kapstadt sind anders. Sie sind groß, schlank und drahtig. Eines ist sicher, im Falle des Falles hat man beim Wettrennen keine Chance. Und sie lächeln auch nicht und sagen auch nicht 'I wish you a wonderful day, darling'. Sondern sie sagen garnichts. Und ich weiß nicht, woran es liegt, wenn einer in leicht heruntergekommener Lederjacke und Jogginghose wortlos an einem vorbei über die Straße geht und sich in die Tasche greift, startet in meinem Kopf ein Film. Dabei passiert doch garnichts. Alles nur im Kopf. Das 'Schlimmste' in vier Tagen Kapstadt war eine sehr penetrant bettelnde Mutter von vier Kindern am Hauptbahnhof, die man nicht mehr losgeworden ist. Ich habe ihr 20 Rand gegeben. Für mich nicht viel mehr als ein Euro, so wie die Familie aussah, reicht das aber vielleicht für ein paar Tage. 

Ich glaube, zumindest eine Teilschuld an diesen Vorurteilen tragen wie so oft die Medien. Was sieht man im Fernsehen über Afrika? Tierfilme, Hungersnöte, Gewalt auf den Straßen. An jedem Haus ist Stacheldraht, sind Überwachungskameras und Wachmänner postiert. Auf dem Weg vom Flughafen und auch auf der anderen Seite des Tafelberg sieht man sie, die informal housing areas oder auch Townships. Es gibt auch diverse geführte Touren, sogar sogenannte 'Township-Fototouren'. Ja, so ein traurig guckendes schwarzes Kind vor einer Wellblechhütte ist schon irgendwie fotogen. Ein Teil in mir würde sich gerne dort mal umsehen. Aber ich gehe nicht in den Tier-Zoo und schon garnicht in den Menschen-Zoo. Vielleicht ist das Ganze aber auch positiv, schließlich kommen wohl die Einnahmen zum Teil den Bewohnern der Viertel zu Gute. Ich weiß es nicht.

Und an einem Sonntag in Kapstadt arbeiten die Schwarzen als Parkwächter, Taxifahrer, Klofrau oder Portier. Die Weißen sitzen im Café und bräunen sich ihre weißen Nasen in der Wintersonne. Ich hab mal genau in einem großen Wirtshaus in der Waterfront geschaut. Bestimmt an die 150 Gäste, grob gerechnet. Kein einziger Schwarzer. Und kein einziger weißer Kellner.

Ich weiß nicht, ob ich diese doch zumindest weitestgehend gewaltlose Revolution wie Nelson Mandela sie propagiert hat gekonnt hätte, wenn meinesgleichen Jahrhunderte lang wie Tiere oder eigentlich schlimmer noch, wie Scheisse behandelt worden wären. 

Ich glaube, man muss den Schwarzen Menschen wirklich mehr als dankbar sein, dass sie stark genug sind, sich für die Vergangenheit nicht im großen Stile rächen. Und vielleicht kommt daher auch dieses mulmige Gefühl. Weil da diese dunkle Ahnung ist, dass, wäre die ganze Geschichte anders herum, wir so schwach wären, um genau das zu tun. 

Teresa





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Zwei empfehlenswerte Museen


Museum of District 6


Slave Lodge, jeweils 30 Rand Eintritt pro Person
*****



Random Escapades #73



Wäsche kann man auch mit Geschirrspülmittel waschen.
Turnschuhe sollte man nicht bei 60 Grad waschen und danach in den Trockner tun.

Teresa



Bo-Kaap Viertel


In diesem Stadtviertel leben viele Muslime. Ursprünglich wurde es von freigelassenen Sklaven gegründet.












Teresa



Stadt & Leute




Safety first.




Afrikanische Musik im Museum.



Die eigentliche Innenstadt ist nicht besonders hübsch, mit vielen Hochhäusern und Büros.


Long Street mit vielen Bars um Cafés.




Viele sprechen hier Afrikaans, so eine Mischung aus Holländisch, Afrikanischen Dialekten und ein bisschen arabischen Einflüssen. Ein Journalist hat die Sprache in der New York Times wohl mal als die hässlichste der Welt bezeichnet. Da gab es riesigen Ärger. Ich finde, es ist ein bisschen wie das kanadische Französisch, irgendwie vertraut und doch klingt es im ersten Moment ganz anders.


Hier gibt es eine besondere Zebrarasse, die nur vorne Streifen hat. Haben wir auch vom Bus aus hinter dem Tafelberg entdeckt.


Wenigstens mal ehrlich.



Museum District 6




Teresa



Camps Bay


Kapstadt ist eben eine dieser fiesen Städte, die einfach alles haben. Berge, Meer, Strand, Shopping, Essen... alles da... und garnicht so teuer. Am Camps Bay Beach kann man tagsüber in den Wellen hüpfen und abends den Sonnenuntergang genießen.



Blick auf den Lion's Head.


Blick auf den Tafelberg und die zwölf Apostel.












Hä? Ist das Kunst?



Strandpromenade.



Sundowner-Apfelkuchen. Opfer, die man eben bringen muss, wenn man den letzten Sightseeing-Bus zurück in die Stadt verpasst und auf den öffentlichen wartet.



Teresa


Table Mountain









Mit der Seilbahn geht es hoch...



Der Hügel links im Bild ist übrigens wieder der Lion's Head.







Teresa